Auf geht’s – ab in die Natur!

 

Wer liebt es nicht. Den Duft nach Frühling. Gutes Wetter, die Bäume bekommen Blüten, auf den Feldern blüht der Raps, auf den Wiesen leuchten gelb und weiß Löwenzahn und Gänseblümchen.

Zu dieser Zeit soll man ins Fitnessstudio? – kein Wunder, dass spätestens zu dieser Jahreszeit die guten Vorsätze für das Jahr auf eine harte Probe gestellt werden. Aber kein Grund zur Sorge. Man muss ja gar nicht in das schweissüberströmte dunkle Studio gehen. Wie wäre es mit Workouts direkt in der Natur? Das geht nicht? – und ob! Zwar hat man nicht die besten und modernsten Fitnessgeräte zur Verfügung, aber selbst improvisieren und gute Orte zum Trainieren finden motiviert doch gleich doppelt. Außerdem gibt es noch eine Menge mehr Gründe, die frische Luft in der Natur dem Fitnessstudio vorzuziehen.

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Vom Training an der frischen Luft bekommt man beispielsweise gute Laune, wird entspannter und beschleunigt den Stressabbau. Generell fühlt man sich nach einem gelungenen Workout gut. Trainiert man zudem noch draußen, wird dieses Gefühl der guten Stimmung noch verstärkt. Der erhöhte Sauerstoffanteil an der frischen Lust sorgt für eine stärkere Ausschüttung des Glückshormons Serotonin.

Die wechselnden Trainingsumgebungen stimulieren das Gehirn. Es wird ständig neuen Reizen ausgesetzt, was sich positiv auf die mentale Gesundheit auswirkt. Ängste werden schneller überwunden.

Auch wenn es, vor allem zu Beginn, sehr viel Überwindung kostet bei allen Wetterlagen nach draußen zu gehen, tut es dem Immunsystem sehr gut. Wird dieses regelmäßig den verschiedenen Elementen ausgesetzt, wird sowohl die Abwehr gestärkt und man friert nicht mehr so schnell.

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Durch das Training bei Sonnenstrahlen werden die Vitamin-D-Speicher aufgefüllt. Dieses Vitamin ist  wichtig für die Knochenbildung und für die Produktion bestimmter Hormone. Es wirkt gegen Krankheiten wie Demenz, Krebs und Bluthochdruck. Erst durch das natürliche UV-Licht der Sonne kann Vitamin D produziert werden. Durch die Sonne wird man also nicht nur glücklich und bekommt gute Laune, sondern sie ist auch gesundheitsfördernd.

Ein weiterer positiver Aspekt sind die verschiedenen Gegebenheiten der Natur. Man kann immer neue Wege gehen und entdecken. Verschiedenen Untergründe und Bodenbeschaffenheiten, holprige Wege, Hügel, Steigungen, Treppen und andere natürliche Hindernisse sorgen für viel Abwechslung und verbessern zusätzlich die Koordination, Motorik und Geschicklichkeit. Die Unebenheiten sorgen für einen verbesserten Gleichgewichtssinn und eine abwechslungsreiche und intensivere Belastung der Muskulatur. Die dabei stärker belastetet Rumpfmuskulatur beugt Rückenschmerzen vor und verbessert die Haltung. Zudem werden die Bewegungen effizienter und mit mehr Geschick ausgeführt, da alle Sinne die Sensorik steuern.

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Auch die verschiedenen Wetterlagen wie Wind und Regen, setzten den Körper zusätzlicher Anstrengung aus, was zu einer erhöhten Kalorienverbrennung führt.

Es wird nicht langweilig, man sieht und entdeckt immer neue Dinge und Landschaften. Durch diesen Entdeckungssinn lenkt das Gehirn von der Anstrengung ab und man trainiert automatisch länger. Die Langeweile vom Laufband, bei der sich die Umgebung nicht ändert und sich die Zeit wie ein Kaugummi zieht, kommt hier gar nicht erst auf. Die schöne Landschaft motiviert, man schaltet ab und erholt sich besser vom Alltag.

Durch das erhöhte Maß an explorativem Verhalten, was durch das Laufen auf unebenen Boden auftritt, wird unbewusst die Aufmerksamkeit gefördert und die Wahrnehmung geschärft. Gleichzeitig wird Überlastungsschäden vorgebeugt, da es zu vielseitigen Bewegungen und gleichmäßiger Belastung des aktiven und passiven Bewegungsapparates kommt. Anders als auf dem Laufband oder auf dem Asphalt werden keine zu intensiven monotone Belastungen auf einzelne Gelenke oder Körperteile ausgeübt, sondern Kraft und Ausdauer werden schonend, aber effektiv trainiert.

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Auch Reflexe und Reaktionszeiten werden durch ungewohnten Bewegungsabläufe verbessert.

Natürlich muss man nicht ganz auf das altgewohnte Workout verzichten, aber ab und zu sollte man das Training im Studio oder den gemütlichen Couchtag mal verschieben und die Lungen mit frischer Luft füllen. Ihr werdet sehen, die Glücksgefühle nach solch einem anstrengendem Training sind gleich viel größer.

Also spart euch demnächst mal die Ausrede, dass es zu kalt, zu nass, zu windig oder gar zu heiß ist und startet in ein neues Lebensgefühl.

Eure Maddy

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